Hallo Ihr Lieben,
gestern Abend waren wir erst relativ spät zurück im Hotel, daher – und weil wir heute eh Zeit haben – kommt der Blog-Eintrag für Tag 5 erst heute.
Für den Mittwoch war relativ schlechtes Wetter angekündigt (wolkig und Temperaturen unter 20°), also haben wir eine ein bisschen anstrengendere Wanderung eingeplant. Es hat uns in den Naturpark „Tamadama“ im Nordwesten der Insel gezogen. Da hat es tolle Kiefernwälder, die auch bei so eine Wetter ihren Reiz haben (obwohl natürlich dann der tolle Geruch fehlt, den ein sonnenbeschienener Kiefernwald so in sich hat). Sprich: es versprach, eine eher „mystische“ Wanderung zu werden.
Gestartet sind wir auf dem Berggrat, wo wir unser Auto abgestellt haben. Über eine Strecke von in Summe 13km (und ca. 600 Höhenmetern) ging es in einer Runde zunächst den Berg hinunter zu einem Stausee und dann – der Natur der Dinge folgend – wieder hinauf.
Tausendfüßler waren währen der Wanderung allgegenwärtig. Auf dem Boden, auf Felsen, auf dem Weg, einfach überall. Das haben wir in der Form und der Masse auch noch nicht erlebt.
Wahrscheinlich hat jeder von uns – ungewollt – hunderte davon plattgetrampelt. Das wäre einerseits gar nicht anders möglich gewesen, selbst wenn man die ganze Zeit nur auf den Weg geschaut und die Landschaft ignoriert hätte, andererseits dürfte es die Population nur in absolut vernachlässigterer Größenordnung dezimiert haben.
Unser Marschziel war ein ganzes Netzwerk von Stauseen. Auf dem ersten Bild (erster Blick, weiter oben) sieht man den obersten See. Hier laufen wir über die Staumauer des mittleren Sees. Und weiter unten ist noch ein dritter. Jeweils der Überlauf des höhergelegenen Sees speist den weiter unten Gelegenen.
Ordentlich abgekämpft (ja, wir waren schonmal besser in Form… 😂) sind wir dann ins Hotel zurück gefahren. Passend zum Thema waren wir ausnahmsweise im Buffet-Restaurant „Tamadaba“ essen. Das war zwar reiner Zufall, aber passte. ☺️ Ich stelle immer wieder fest: auch wenn das Buffet echt gut ist, gehe ich lieber in ein „richtiges“ Restaurant – einfach zu hoher Geräuschpegel und zu viel Gedränge. Aber da bietet unser Hotel ja genug Auswahl und normalerweise gehen wir ja „klassisch“ essen.
Das Abendprogramm war auch nochmal wirklich gut. Eine tolle Beatles-Cover-Band, die auch uns als nicht expliziten Beatles-Fans ordentlich Spaß gemacht hat. Übrigens eine wirklich internationale Band: ein Tscheche, ein Argentinier, ein Deutscher und den letzten habe ich vergessen. 😉 Die haben ca. 1,5h eine tolle Show abgezogen und einmal quer durchs Beatles-Repertoir gespielt – ich kannte sogar die meisten Lieder.
So, das soll es dann auch gewesen sein. Der Blogeintrag morgen (bzw. heute) wird etwas kürzer ausfallen. Heute ist nämlich tolles, sonniges Wetter und wir werden ausgiebig im Hotel faulenzen. Muss auch mal sein!
Dann Euch mal einen schönen Tag uns bis später!



























