Tag 5 – Instagram und Kaffee

Hallo Ihr Lieben,

auch heute gibt es den Blogeintrag wieder pünktlich zum Ausklang des Tages. Wir haben heute wieder im Buffetrestaurant gefrühstückt. Des exklusive Privilege-Raum hat zwar seine Vorteile – zum Beispiel ist es ruhiger und man bekommt einen vernünftigen Orangensaft – aber die Auswahl am Buffet ist größer. Und man kann auf der Terrasse frühstücken – was unschlagbar ist.

Der Tag geht mit strahlendem Sonnenschein gut los

Anschließend sind wir zu unserer heutigen Tagestour aufgebrochen. Erster Anlaufpunkt war – schon wieder – ein Instagram-Hotspot: Fuente de los Azulejos. Ohne spanisch zu können, würde ich es mit „bunte Felsen“ übersetzen. 😂

Ich bin zwar auch mal eine Runde mit der Drohne geflogen – allerdings sind die Bilder leider nicht wirklich gut geworden. Überbelichtet und mit zu blassen Farben. Ich muss zu Hause mal schauen, ob da noch was zu retten ist. Eines habe ich mal eben mit Lightroom nachbearbeitet – aber das macht auf dem Surface einfach keinen Spaß. 😉

Anschließend ging es weiter zu unserem eigentlichen Ziel, der ältesten (und bis vor relativ Kurzem einzigen) Kaffeeplantage in Europa. Auf dem Weg dahin haben wir aber noch einen kleinen Zwischenstop an einem Mirador eingelegt.

An der Plantage angenommen haben wir uns direkt der Führung mit anschließender Verkostung angeschlossen. Auf der Finca la Laja wird nicht nur Kaffee angebaut, sondern noch eine Menge anderes Obst. Der Großteil sind Saftorangen, die den Empfindlichen Arabica-Pflanzen Schatten spenden. Dazu noch ein paar Mangos und Avocados, die aber eher zum Eigenbedarf. Und schließlich Wein.

Die Führung war sehr interessant. Unter anderem hat uns der Führer erklärt, was den kanarischen Wein so besonders macht. Es sind drei Besonderheiten: 340 Sonnentage im Jahr (davon können wir in Deutschland nur träumen), das zum Gießen verwendete Wasser (Quellwasser aus Vulkangestein mit sehr hohen Anteilen an Eisen, Zink, Schwefel, …) und die Sorten. Auf den Kanaren haben nämlich etliche alte Sorten überlebt, die auf dem Festland durch Pilzbefall ausgestorben sind. Die Weine sind auch durchaus sehr gut trinkbar. 😊

Im Weinkeller haben wir dann auch den Namensgeber der Finca gesehen. Einen über 40m langen Felsen, um den das Gebäude herumgebaut wurde. Dieser dient als Kältespeicher und schafft es, das Gebäude auch in heißen Sommern (47°C Außentemperatur) auf konstant 20-22°C zu halten. Wir haben den Führer nicht 100% verstanden, aber dieser Felsen heißt aufgrund seiner Struktur La Laja.

Links auf dem Bild sieht man übrigens Steven Hawking. Er war vor ein paar Jahren zu einer Konferenz auf Gran Canaria und hat dabei auch die Finca besucht. Kaffeeanbau in Europa hat ihn fasziniert. Leider konnte er den Kaffee aufgrund seiner Krankheit nicht probieren, aber die bis zu 1,8kg schweren Mangos haben ihm sehr imponiert. Der Führer meinte dazu, dass eine Siesta unter einem solchen Mangobaum durchaus die letzte sein kann. Wenn Newton da gelegen hätte… 😉

Aber kommen wir zum Kaffee. Hier mal ein paar Impressionen:

Zur Verkostung gab es dann noch hausgemachten Kuchen, eigene Marmelade (Äpfel mit Kaffee, sehr lecker) und Brot mit Chorizo. Und natürlich Wein und Kaffee. Alles sehr lecker und wir haben auch ein paar „Proben“ mitgenommen – der Plan ist also aufgegangen. 😉

Jetzt sind wir wieder im Hotel und warten auf das Abendessen. Der Saxophonist ist wieder da, daher wird uns nicht langweilig. Leider ist es heute Abend recht windig und daher nicht ganz so angenehm wie sonst auf der Terrasse. Naja, wir machen das Beste draus.

Dann Euch mal noch einen schönen Abend und bis morgen!

2 Gedanken zu „Tag 5 – Instagram und Kaffee“

  1. Das war ja ein interessanter Tag für Euch heute.
    Ich hoffe, Ihr werdet heute Abend nicht vom Wind von der Terrasse geweht! Und auch nicht Euer Saxophonist.
    Alles Gute weiterhin!

  2. Die Schilderungen eures Urlaubs klingen ja nach Entspannung und purer Lebensfreude.So sollte es auch sein.Wir wünschen euch weiterhin eine schöne Zeit und gute Erholung.

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