Tag 10 – Barranco de los Cernícalos

¡Hola querida familia!

Heute kommt mal wieder mit etwas Verspätung der Blog-Eintrag von gestern. Und auch wenn heute natürlich schon der 5. Mai ist, kann ich mir den hier zu Anfang nicht verkneifen.

Wir hoffen, Ihr hattet einen genauso schönen und sonnigen Star Wars Day wie wir.

So kann der Tag doch losgehen…

Nach einem wie immer guten und reichhaltigen Frühstück haben wir uns die am Vorabend gepackten Rucksäcke geschnappt und sind in Richtung Los Arenales aufgebrochen, um dort nochmal die Wanderung in den Barranco de los Cernícalos zu machen, die uns vor zwei Jahren so gut gefallen hatte.

Der Startpunkt war schnell wiedergefunden und die Strecke kam uns direkt bekannt vor. Zumindest zu Anfang – dazu aber später mehr. Von unserem Parkplatz an einer Picknick Area ging es zu Fuß in das Tal hinein – zunächst durch Kakteenwälder und dann in immer mehr „Botanik“.

Direkt zum Start hat uns die lokale Fauna begrüßt.

Aber keine Angst! Ihr bekommt heute nicht nur Eidechsen-Bilder präsentiert (auch wenn noch ein paar kommen werden 😉). Auch Faultiere gibt es hier in freier Wildbahn zu beobachten.

Aber Spaß beiseite. Die Wanderung startet recht gemütlich entlang gut „ausgebauter“ und markierter Wege. Auch eine Levada und etwas „Lost Placiges“ gibt es zu bestaunen.

Noch ein Skink beim Sonnenbaden… naja, solange es kein Skunk ist… 😂

Und irgendwann hatten wir den üblichen „Mittagsrastplatz“ erreicht: eine etwas größere Fläche mit einem ausgewaschenen Bachlauf, an dem schon einige andere Wanderer ihr Mittagsmahl ausgebreitet hatten.

Für uns war es eigentlich noch zu früh, wir hatten ja vor noch nicht so langer Zeit gefrühstückt, daher wollten wir eigentlich schnell weiter. Eigentlich… Wir wurden dann nämlich doch noch etwas „aufgehalten“. 🤩

Schön in der Schlange bleiben!
Elisa hat es mit Fassung getragen und in der Zeit Libellen und Schmetterlinge beobachtet.

Die Kollegen waren übrigens deutlich größer als auf Teneriffa – und auch eine andere Art, nicht die kanarische Riesen-Eidechse mit den blauen Backen. Sehr unkreativ handelt es sich um die Gran Canaria Rieseneidechse (Gallotia Stehlini). Wenn die mal der Meinung waren, dass eine Fleisch-Beilage willkommen wäre, hat man das etwas mehr gemerkt. 😂 Das größte Männchen hatte (inc. Schwanz) so 40-60cm. Typ Krokodil. Wenn man nicht wüsste, dass die Tierchen absolut friedfertig sind, könnte man es bei so einer „Herde“ von 10+ Tieren, die plötzlich um einen herumwuseln, schon mit der Angst bekommen. Aber so war es wieder echt niedlich. 😊

Aber irgendwann musste ich mich dann doch losreißen und wir haben unsere Wanderung fortgesetzt. Und ab hier wurde es auch etwas anstrengender. Die Wegführung hatte sich – vermutlich durch Regenfälle und „Fluten“ deutlich verändert – und war auch nicht immer eindeutig. Man musste häufig unter oder über umgestürzte Bäume, über Felsen, teilweise den Hang hinauf und wieder hinunter. So anstrengend hatten wir das definitiv nicht in Erinnerung.

Aber irgendwann hatten wir dann unser Ziel erreicht und dort unsere – wenn auch etwas verspätete – Mittagsrast eingelegt.

Und dann ging es die gleiche Strecke wieder zurück. Groß andere Möglichkeiten hat man in so einem Tal eben nicht.

Irgendwann sind wir dann auch am Auto angekommen und wieder Richtung Hotel aufgebrochen. Auf dem geplanten „Spaziergang“ sind dann doch 8km Wanderung mit ca. 400 Höhenmetern geworden. Zwar grundsätzlich kein Problem, aber Elisa ist immernoch leicht angeschlagen und auch ich war froh, als wir uns im Hotel duschen und für den Abend hinsetzen konnten. 😉

Abends waren wir dann noch im Privilege Restaurant essen. Hier mal ein Beweisfoto für Gab, dass es bei uns nicht nur leere Teller gibt. 😉

Anschließend haben wir den Abend gemütlich mit einem Cocktail in der Bar ausklingen lassen und dabei der Flamenco-Aufführung zugesehen bzw. gelauscht.

Es war trotz Anstrengung wieder ein sehr schöner und durchgehend sonniger Tag. Heute lassen wir es mal wieder ruhig angehen. Sonne ist ausreichend vorhanden, aber der etwas frische Wind darf ruhig noch etwas nachlassen.

In diesem Sinne: Euch einen schönen Dienstag in „good old Germany“.
¡Hasta luego! (Bis zu unserem Blog-Eintrag für heute.)

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